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Rinderfilet mit Zwiebel-Lauch-Gemüse

Meine Variante des Klassikers aus der chinesischen Küche

Zutaten

Für 4 Personen benötigen Sie

  • 500g Rinderfilet
  • 1 Lauchstange
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 Karotte
  • 4 Tomaten
  • 250g frische Mungobohnenkeimlinge
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1-2 Chili-Schoten mittlerer Schärfe (z. B. Long Red Thai)
  • 1 Stück Ingwer, ca. 8 cm
  • 500 ml gekörnte Brühe
  • Dunkle Sojasauce
  • 2 TL Speisestärke
  • Erdnußöl (oder anderes hocherhitzbares Speiseöl)
  • 1 – 2 TL braunen Zucker
  • Reiswein

Vorbereitung

Die Gemüsezwiebel schälen und würfeln (nicht zu fein, ca. 1cm). Den Lauch putzen, welkes Grün und den Wurzelansatz abschneiden. Anschließend die Lauchstange längs halbieren und in ca. 1 cm breite Halbringe schneiden. Die Karotte schälen, längs halbieren und in feine Scheibchen schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben, die Mungobohnenkeimlinge in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser gründlich waschen. Dabei eventuell welke Stücke aussortieren. Den Knoblauch mit einer breiten Messerklinge flach drücken und anschließend fein hacken.

Zubereitung

Das Rinderfilet kalt abspülen und trocken tupfen. Anschließend in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden, diese wiederum in ebenso dicke Streifen schneiden. Öl in einem Wok erhitzen und das Fleisch portionsweise unter ständigem Wenden kurz anbraten. Das angebratene Fleisch auf einen Teller oder in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Im verbliebenen Bratfett den Ingwer zusammen mit dem Knoblauch anrösten. Anschließend die Karotte hinzugeben und ebenfalls kurz mit Anbraten. Nun den Lauch und die Zwiebel hinzufügen und unter Wenden ebenfalls leicht anbraten. Großzügig mit Sojasauce (ca. 4-5 EL) ablöschen und mit der Brühe auffüllen. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Chilis waschen, Stielansatz entfernen und in feine Ringe schneiden. Dabei empfiehlt es sich, Einweghandschuhe zu verwenden oder die Chili mit einem Stück Küchenpapier festzuhalten, um brennende Finger zu vermeiden. Nach ca. 15 min. Garzeit die Chili und den Zucker hinzufügen.

In einer Tasse die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren. Darauf achten, dass sich keine Klumpen bilden. Nach weiteren 5 Minuten geben Sie die angerührte Speisestärke hinzu. Fügen Sie außerdem die Mungobohnenkeimlinge hinzu (ihnen genügt eine kurze Garzeit in der fast fertigen Sauce). Lassen Sie das Gericht nun für weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.

Zwischendurch die Tomaten waschen, Stielansätze entfernen und in Achtel schneiden. Die Tomaten zusammen mit dem Fleisch zum Gemüse geben und 5 weitere Minuten erhitzen. Am Ende der Garzeit das Gericht mit etwas Reiswein abschmecken.

Beilagen

Wie es sich für ein chinesisches Gericht gehört, servieren Sie natürlich Klebreis dazu - der lässt sich mit handelsüblichem Basmatireis sehr leicht selbst kochen. Geben Sie für 4 Personen etwa 2 Tassen Reis in die etwa doppelte Menge kochenden und leicht gesalzenen Wassers. Kochen Sie den Reis bei schwacher Hitze, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat. Fügen Sie keinesfalls Fett hinzu – dies würde den Klebeffekt verhindern!

Getränke

Ganz klassisch passt natürlich weißer oder grüner Tee – aber auch Fruchtsäfte machen zu diesem Gericht eine gute Figur. Wer's alkoholisch mag, kann zu Reis- oder Pflaumenwein greifen (aber nicht die süßen Sorten – diese sind nur für's kochen geeignet!) – oder zu einer der diversen asiatischen Biersorten. Gar nicht stilecht, aber lecker: ein kräftiger, trockener Rotwein (mein Favorit: ein guter Chianti) passt ebenfalls hervorragend.