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Geschmorte Rindfleischwürfel an Kürbispüree und Kokosgemüse

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Indien meets Thailand – dieses Gericht vereint das beste aus beiden Küchen. Lange und gründlich geschmortes Fleisch ist ein wesentliches Element (nord)indischer Küche (auch wenn dort traditionell kein Rindfleisch zum Einsatz kommt), während kurz und schonend gegartes Gemüse und die Kombination aus Curry und Kokos mit zum besten gehört, was die thailändische Küche zu bieten hat.

Zutaten

Mengenangaben beziehen sich auf 4 Portionen

Für die Rindfleischwürfel

  • 600g Gulasch vom Rind
  • 2 Zwiebeln
  • 1 asiatischer Knoblauch (alternativ 5 Knoblauchzehen)
  • je 1 rote und 1 grüne Peperoni (scharf)
  • 3 getrocknete Lorbeerblätter
  • 30ml Sojasauce
  • Salz, Cayennepfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriandersaat, Zimt

Für das Püree

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 150ml Kokosmilch
  • 500ml Brühe
  • Chili-Pulver, Salz, schwarzer Pfeffer

Für das Gemüse

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 5cm)
  • 650ml Kokosmilch
  • 2 TL grüne Thai-Currypaste
  • je 1 rote und 1 gelbe Paprika
  • je 1 rote und 1 grüne Peperoni (scharf)
  • 1 Zucchini
  • 1 Glas Mungbohnenkeimlinge
  • 10 Cocktailtomaten
  • Salz, Cayennepfeffer, Kurkuma, Zitronengraspulver, Koriandergrün

Zubereitung

Am besten beginnen Sie mit den Fleischwürfeln, da diese lange und ausgiebig (ca. 2 Stunden) schmoren müssen. An zweiter Stelle steht das Püree auf dem Plan; das Gemüse kann bis zum Schluß warten.

Rindfleischwürfel

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Erstere fein würfeln, letzteren fein hacken oder pressen. In einem großen Schmortopf etwas Öl stark erhitzen (am besten Erdnussöl verwenden). Die Fleischwürfel portionsweise hinzugeben und zur Versiegelung von allen Seiten scharf anbraten. Bei reduzierter Hitze die Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben und mit anbraten. Mit der Sojasauce ablöschen und mit ca. 500ml Wasser angießen (die Fleischstücke sollten knapp bedeckt sein).

Die Peperoni waschen und in feine Ringe schneiden; die Stielansätze dabei entfernen. Die Peperoniringe zusammen mit den Lorbeerblättern zum Fleisch geben. Leicht salzen und mit ca je einem halben TL Cayennepfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel und gemahlener Koriandersaat würzen. Eine Prise Zimt rundet den Geschmack ab.

Bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel das Fleisch nun für 2 Stunden schmoren lassen. Nach Bedarf von Zeit zu Zeit etwas Flüssigkeit nachfüllen. Am Ende der Garzeit das Fleisch mit einer Wok-Zange o. ä. entnehmen. Der Fond ist sehr kräftig gewürzt und scharf im Geschmack. Er findet daher bei diesem Gericht keine weitere Verwendung, kann aber beispielsweise als Basis für eine exotische Gulaschsuppe verwendet werden.

Püree

Die Süßkartoffeln schälen und grob würfeln. Den Kürbis ebenfalls schälen (ist etwas mühsam, aber mit einem Sparschäler und sanfter Gewalt kommt man zum Ziel) und halbieren. Aus den beiden Hälften die Kerne entfernen und das verbleibende feste Fruchtfleisch ebenfalls in Würfel schneiden.

Die Kartoffel- und Kürbiswürfel in ca. einen halben Liter kochender Brühe geben und bei geschlossenem Deckel ca. 30–40 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen (Süßkartoffeln sind härter als handelsübliche Speisekartoffeln und haben daher eine längere Garzeit). Sobald sich die Kartoffel- und Kürbisstücke leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen die restliche Flüssigkeit abgießen.

Die Kokosmilch einrühren, dabei sollten sich Kartoffeln und Kürbis zu einem lockeren Püree verbinden (kleine Kartoffel- und Kürbisstücken können dabei ruhig erhalten bleiben). Mit schwarzem Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

alert Nachsalzen wirklich nur falls nötig, die Brühe sollte eigentlich genügend Salz in das Püree gebracht haben!

Gemüse

Die Gemüsezwiebel schälen und grob würfeln. Den Knoblauch schälen und mit einer Presse pürieren oder fein hacken. Den Ingwer ebenfalls schälen und fein reiben. Die Mungbohnenkeimlinge waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Paprika waschen, Kerne und Stielansatz entfernen und in feine Streifen schneiden. Die Perperoni waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Zucchini waschen, Enden entfernen und in feine Scheiben schneiden.

Etwas Öl in einem Wok erhitzen, die Zwiebeln hinzugeben und unter ständigem Rühren glasig anbraten. Knoblauch und Ingewer hinzugeben, kurz durchschwenken und die Hitze reduzieren. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen und auffüllen. Die Currypaste, Kurkuma und das Zitronengraspulver in die Kokosmilch geben und unter Rühren auflösen. Paprika, Peperoni, Zucchinischeiben und Bohnenkeimlinge hinzugeben. Bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln.

In der Zwischenzeit die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Am Ende der Garzeit das Koriandergrün hinzugeben und die Kokossauce mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Die Tomatenhälften mit zum Gemüse geben und sofort servieren (sonst lösen sich die Schalen und die schöne Optik der Tomatenhälften geht verloren).