My Universe Blog » Entries Tagged as software
Opera kann nicht sicher durchgeführt werden
Posted by Jesco Freund at Aug. 9, 2008 10:54 a.m.
Ja nee is klar. Oder…? ![]()
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Plone und das Wochenend-Paradigma
Posted by Jesco Freund at July 31, 2008 6:27 p.m.
Plone 3 nervt. Die Entwickler haben es mit der Flexibilisierung etwas zu genau genommen und das genaue Gegenteil erreicht – ein Normalsterblicher (wie ich) ist ohne stundenlanges einlesen und tagelanges rumfummeln nicht in der Lage, selbst einfache Änderungen am Layout der Standardvorlage vorzunehmen. Das war unter 2.5 über das ZMI problemlos und komfortabel möglich: Man musste einfach nur eine Kopie des zu verändernden Templates/Stylesheets/… in custom ablegen, bearbeiten, fertig.
So billig kommt man bei Plone 3 nicht mehr davon. Weder lässt sich das Customizing ohne weiteres über das ZMI steuern, noch bekommt man einfach etwas angepasst, ohne sich tief in den Sumpf der Viewlet Managers zu begeben, die das bisherige System der METAL Makros abgelöst haben. Da mir das ganze zu viel Aufwand ist, werde ich wohl bei Plone 2.5 bleiben, solange dieser Zweig noch gepflegt wird. Was danach kommt – abwarten, vielleicht kommen die Plone-Entwickler ja wieder zur Vernunft.
Und was hat es nun mit dem Wochenend-Paradigma zu tun? Ehrlich gesagt eigentlich nichts. Mir war nur aufgefallen, dass ich in letzter Zeit ausschließlich am Wochenende Blog-Beiträge verfasst habe. Der heutige Beitrag fällt also ein wenig aus dem Rahmen – na ja nicht ganz. Da ich morgen einen freien Tag habe, könnte man also schon von Wochenende sprechen ![]()
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SPE – eine Alternative zu PyDev & Co
Posted by Jesco Freund at July 12, 2008 2:39 p.m.
Eine kostenlose, quelloffene, von Java und PyQT unabhängige IDE für Python – genau das ist SPE („Stani's Python Editor“). Das GUI basiert auf wxPython, einem Python-Wrapper für wxWidgets.
Die Editor-Komponente ist recht angenehm und erinntert mit Code Completion und Life Syntax Checking an Eclipse. Fein auch die integrierte Python-Shell, um einzelne Befehle oder Code-Schnipse zu testen oder das Ergebnis einzelner Operationen zu überprüfen. Ein weiteres Plus ist der integrierte PyDoc-Generator und die ausgefeilte Suchfunktion, die beim Refactoring recht nützlich ist. Nur schade, dass bisher keine VCS-Anbindung implementiert wurde…
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Claws Mail 3.5.0 ist da
Posted by Jesco Freund at June 29, 2008 10:37 a.m.
Am Freitag wurde Claws Mail 3.5.0 released, und heute morgen war die neue Version dann auch schon in den FreeBSD Ports angekommen. Ich setze Claws Mail schon seit einiger Zeit als MUA ein. Durch die nette Plugin-Sammlung ist es eine mehr als vollwertige Alternative zu Thunderbird. Insbesondere die folgenden Plugins haben es mir sehr angetan:
- RSSyl, ein RSS Feed Reader
- vCalendar (wozu das gut ist, sollte klar sein, oder?
) - S/MIME und die PGP-Plugins (insbesondere PGP/MIME)
Mit knappen 30 MB RSS (resident set size) hält sich der Speicherhunger sehr in vernünftigen Grenzen, und die Integration von Dritt-Tools (wie z. B. aspell oder eben GPG) ist einfach nur genial. Übrigens: hier gibt es auch eine Windows-Version, gleich komplett mit GPG…
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TurboGears unter FreeBSD
Posted by Jesco Freund at Dec. 23, 2007 7:15 p.m.
In den Ports liegt eine nicht mehr ganz so frische Version, die zudem Python-2.4 wieder als Abhängigkeit aus dem Hut zaubert. Also muss die Installation „zu Fuß“ erledigt werden. Damit der Installer (tgsetup.py) funktioniert, müssen zunächst zwei Python-Module aus den Ports installiert werden:
portinstall devel/py-setuptools devel/py-simplejson
Danach ist die Installation problemlos mit dem Installer möglich:
fetch http://www.turbogears.org/download/tgsetup.py
sed 's/#!\/bin\/env/#!\/usr\/bin\/env/' -i .bak tgsetup.py
python tgsetup.py
Die Installation kann natürlich nur root durchführen, und als Python-Version sollte 2.5.1 eingesetzt werden (ist momentan auch die aktuellste Version in den Ports). Zu guter letzt kann man noch prüfen, ob die Installation erfolgreich war (wovon beim Ausbleiben einer finalen Fehlermeldung eigentlich auszugehen ist):
rehash
tg-admin info
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SciTE für Beasty
Posted by Jesco Freund at Nov. 25, 2007 3:42 p.m.
SciTE ist ein recht nützlicher kleiner Editor, der für die meisten von mir genutzten Betriebssysteme verfügbar ist und unter Windows auch ohne Installation läuft (und sich somit problemlos von einem USB-Stick starten lässt). Eine Spezialität von SciTE ist es, Text blockweise markieren und verarbeiten zu können, was besonders nützlich ist, wenn man aus einer Text-Datenbank mit fester Satzlänge Spalten löschen oder umkopieren möchte. Auch beim bearbeiten von Diagrammvorlagen für Ditaa ist dieses Feature sehr nützlich…
Die Installation aus den Ports unter FreeBSD hakt aber ein bisschen. SciTE basiert auf Scintilla, einem Anwendungs-Framework auf GTK-Basis. Dieses wird zwar als Abhängigkeit korrekt erkannt, baut sich aber standardmäßig gegen GTK-1.2. SciTE hingegen erwartet ein gegen GTK-2.0 gebautes Scintilla. Da der Port keinen Konfigurationsdialog umfasst, hilft ein kurzer Blick ins Makefile, um den gewünschten Schalter zu finden. Danach ist die Installation kein Problem:
cd /usr/ports/x11-toolkits/scintilla
make deinstall
make -DWITH_GTK2 install clean
cd /usr/ports/editors/scite
make install clean
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Nach Frankreich nun auch Italien
Posted by Jesco Freund at Oct. 29, 2007 8:55 a.m.
Wie gestern in einer Mitteilung bei Heise zu lesen war, hat jetzt auch ein italienisches Gericht einen Hardwarehersteller und -distributor dazu verdonnert, mitgelieferte, vom Kunden aber nicht gewünschte OEM-Software gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzunehmen. Allerdings setzten die italienischen Richter mit ca. 80 Euro einen wesentlich geringeren (und vermutlich auch realistischeren) Wert an als ihre französischen Kollegen.
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Unklare Rechtslage
Posted by Jesco Freund at Oct. 27, 2007 4:37 p.m.
(1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.(2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.Quelle: § 202c StGB
Seit August dieses Jahres gilt besagter Gesetzestext, besser bekannt als „Hackerparagraph“. Dank der (bewußt?) weitgefassten und schwammigen Formulierung und mangels verfügbarer Urteile eines Bundesgerichts ist bis heute die Rechtslage für Betreiber von Spiegelservern ungeklärt. Je nach Auslegung könnte die Bereitstellung der Quelltexte von Programmen wie Nmap oder Wireshark als Überlassung von Computerprogrammen gewertet werden, die (potenziell) zur Begehung einer Straftat nach § 202a oder § 202b genutzt werden können. Damit wäre implizit der Tatbestand der Vorbereitung einer solchen Straftat gegeben, die nach dem oben zitierten Paragraphen mittlerweile ebenfalls strafbar wäre.
Die Hoffnung auf Nachbesserung seitens des Gesetzgebers habe ich mittlerweile aufgegeben, bleibt also nur noch die Klärung durch ein Gericht. Dem Risiko einer strafrechtlichen Verurteilung kann und will ich mich nicht aussetzen; aus diesem Grund habe ich heute den Inhalt des distfiles-Verzeichnisses von meinem inoffiziellen Gentoo-Spiegel entfernt, da dieses unter anderem auch Quelltexte der beiden genannten Tools enthält.
Persönliche Anmerkung meinerseits: Wehe, ich höre noch mal einen Politiker der beiden Großkoalitionäre darüber jammern, dass qualifizierte Fachkräfte ins Ausland abwandern, solange dieses Damokles-Schwert über den Köpfen der IT-Spezialisten und Sicherheitsexperten dieser Republik schwebt.
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Happy Birthday OpenSSH
Posted by Jesco Freund at Sept. 26, 2007 8:30 p.m.
Heute vor acht Jahren, am 26. September 1999, wurde der ursprüngliche OpenSSH-Code von Theo de Raadt ins OpenBSD-Repository committed. Jungs, lasst die Korken knallen – für ein außergewöhnlich gutes Stück Software.
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OEM-Versionen bald passé?
Posted by Jesco Freund at Sept. 26, 2007 4:10 p.m.
Nachdem ein französisches Gericht den Notebook-Hersteller Acer dazu verurteilte (Bericht bei golem.de), die zwangsweise mitgelieferte Software (Windows XP Home, Microsoft Works, PowerDVD, Norton Antivirus, NTI CD-Maker) zurückzunehmen und dafür dem Käufer 310 Euronen zu erstatten (das zehnfache dessen, was Acer ursprünglich geboten hatte – und bei einem Verkaufspreis von 599 Euro sicherlich ein herbes Verlustgeschäft), bin ich nun sehr gespannt darauf, wie die Hardware-Anbieter darauf reagieren. Darf man vielleicht darauf hoffen, dass zumindest innerhalb der EU bald mehr Rechner ohne Zwangssoftware zum Verkauf angeboten werden? Oder entscheiden sich die Hersteller dann doch lieber dafür, den wahren Kostenanteil der Zwangssoftware an ihren Angebotspaketen offenzulegen – was den Software-Herstellern sicherlich nicht schmecken würde, denn wie erkläre ich dem Kunden, dass die OEM-Lizenz nur ca. 10-20% einer Stand-Alone-Lizenz kostet? Ich sehe das nächste Gerichtsverfahren zu dem Thema schon heraufziehen… und im Interesse des freien Wettbewerbs und des Verbraucherschutzes ist diese Entwicklung auf jeden Fall zu begrüßen!
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