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My Universe Blog » Entries Tagged as Redmine

Redmine ist kaputt

Posted by Jesco Freund at Sept. 14, 2011 8:45 p.m.

Schienen scheinen ein gefährlicher Ort zu sein, um darauf herumzusitzen. So oder so ähnlich sah es wohl auch der Ports-Maintainer für diverse rubygem-Ports (unter FreeBSD), der kurzerhand diverse Versionsupgrades eingespielt hatte – jedoch ohne vorher zu testen, ob die bestehenden RoR-Applikationsports (wie etwa der Redmine-Port) mit den geänderten Versionen klar kommen.

Ergebnis: Kein Eintrag in UPDATING, der auf die drohende Gefahr hinwies, und Redmine mehrere Tage später als BROKEN getagged – da war's aber schon zu spät. Mein Redmine-Jail ist perdu, und auch die Backups nutzen nichts – die Daten und Konfigurationseinstellungen sind ja nicht futsch, sondern die Software selbst. Meine Projekt-Unterseite ist daher bis auf weiteres nicht erreichbar.

OK, das ist kein Beinbruch, damit kann ich leben. Allerdings habe ich auf meinem Server weitere Redmine-Instanzen, darunter RootUtils, die Entwicklungsplattform der RootForum-Community. Zwar habe ich dort das mörderische Upgrade schön bleiben lassen, so dass diese Instanzen weiterhin erst mal funktionieren, aber auf Dauer ist das keine Lösung, da die jetzt installierten alten Versionen über die Ports-Sammlung nicht mehr gepflegt werden. Über kurz oder lang muss also eine andere Lösung her, wobei ich nur ungern die Ports umgehen und Software manuell einspielen möchte – das wäre in Sachen Wartbarkeit eine herbe Einbuße.

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Neues vom Relaunch

Posted by Jesco Freund at April 25, 2010 3:32 p.m.

Es geht voran. Gestern Nacht habe ich die letzten Blog-Einträge auf die neue Plattform konvertiert – insgesamt ein Mammut-Akt, da die Konvertierung für jeden Eintrag von Hand durchgeführt werden musste. Damit sind nun die Inhalte im Staging-System komplett. Auch bei der Funktionalität sieht es mittlerweile gut aus; an diesem Wochenende habe ich noch mal einige Bugs erschlagen.

Einen Überblick über den Status bekommt man auf der Projekt-Seite für den Relaunch. Derzeit sind noch 5 Issues zu lösen; ich kann mir aber gut vorstellen, dass deren Zahl noch mal ansteigt, wenn ich im Laufe der nächsten Woche ein bisschen zum Testen komme…

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Ich lebe noch!

Posted by Jesco Freund at March 21, 2010 12:09 a.m.

… auch wenn man anhand der langen Zeit seit dem letzten Blog-Eintrag etwas anderes vermuten könnte :-| Da mir momentan etwas die Energie fehlt, zu allen Themen, mit denen ich mich beschäftige, eigene Blog-Einträge zu verfassen, hier ein paar Updates in der Zusammenfassung:

  • Backtory ist nicht tot oder aufgegeben. Ich habe aber entschieden, erst mal ein brauchbares Archiv-Format zu entwerfen – das wird sicherlich noch seine Zeit brauchen. So lange muss es halt mit Duplicity irgendwie gehen, auch wenn ich persönlich inkrementelle Backups verabscheue. Das Leben hält auch so schon genügend Gelegenheiten für Genickbrüche bereit…
  • Den halbfertigen Relaunch meiner Website habe ich erst mal unterbrochen – erstens keine Zeit, und zweitens gefällt mir das, was ich bisher gebastelt habe, schon wieder überhaupt nicht. Ziel ist ein kompletter Rewrite der Site mit Django, und dann gibt's auch endlich ein weniger augenkrebsförderndes Design – versprochen. Hat aber (leider) im Moment nicht die allerhöchste Prio…
  • cdeploy geht gerade in die nächste Runde. Größte Neuerungen des 0.2er Zweigs: es läuft jetzt unter Linux und ist in der Lage zu erkennen, ob eine Datei überhaupt deployed werden muss.
  • Mit Eclipse CDT stehe ich weiterhin auf Kriegsfuß – einerseits gefällt mir das Entwickeln mit Eclipse sehr gut; andererseits ist für mich die Einrichtung eines Projekts jedes Mal ein ziemlicher Albtraum.
  • Zu meinem Mercurial-Server gibt es jetzt auch endlich wieder eine Projektverwaltung. Hier verrichtet Redmine seinen Dienst, das sich endlich in brauchbarer Manier über die FreeBSD Ports installieren lässt. Dem Maintainer sei Dank!

Auch in nächster Zeit wird es hier vermutlich eher ruhig bleiben. Die wenige Zeit, die mir mein Job derzeit zur Verfügung lässt, brauche ich in erster Linie für private Dinge.

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Redmine Runde 2

Posted by Jesco Freund at Nov. 2, 2008 6:42 p.m.

Meine Fehlschläge mit Redmine haben jetzt eine ganze Woche an mir genagt – das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. FastCGI ist zwar immer noch nicht, aber wenigstens habe ich einen gangbaren Weg gefunden, Redmine mit WebRICK unter FreeBSD in Betrieb zu nehmen. Sogar die DB-Anbindung an PostgreSQL funktioniert, und auch der Zugriff auf entfernte Subversion-Repositories (IMHO der größte Pluspunkt von Redmine gegenüber Trac) funktioniert jetzt.

Mein Vorgehen habe ich im Wiki dokumentiert. Wenn jemand einen einfacheren Weg findet, der insbesondere ohne WebRICK auskommt, dann immer her damit!

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Trac vs. Redmine

Posted by Jesco Freund at Oct. 26, 2008 7:46 p.m.

Keine Sorge, das hier wird nicht die x-tausendste Neuauflage des „bisher habe ich Trac benutzt, aber jetzt mach ich Redmine weil das ja viel geiler ist“ Gequatsche. Momentan wandern einige Projekte von Trac zu Redmine (wie z. B. Lighttpd), und deshalb wollte ich wissen, was wirklich dran ist an den Vorzügen von Redmine. Tja, was soll ich sagen – Redmine hat sich einer Beurteilung geschickt entzogen. Meine sämtlichen Versuche, unter FreeBSD und Gentoo Linux eine lauffähige Produktionsumgebung aufzusetzen, sind bisher gescheitert. Probiert habe ich mit Redmine 0.7.3 sowie mit dem aktuellen Stand aus Subversion (-r1953), jeweils mit einer passenden Rails-Umgebung.

Unter FreeBSD verweigerte das Release die Zusammenarbeit mit PostgreSQL (trotz korrekt installierter Bindings). Der Snapshot nahm diese Hürde hingegen problemlos und ließ sich per WEBrick auch in Betrieb nehmen. Allerdings wollte er partout nicht per FastCGI mit Lighttpd zusammenarbeiten (wiederum trotz vorhandener FastCGI-Bindings für Ruby), was allerdings für mich Voraussetzung für den Produktivbetrieb wäre. Unter Gentoo Linux habe ich beide Versionen mangels installiertem RDBMS mit SQLite3 konfiguriert, was im Testbetrieb mit WEBrick anstandslos funktionierte. Aber auch hier war an eine Zusammenarbeit mit Lighttpd nicht zu denken. Zwar wurden die FastCGI-Prozesse korrekt erzeugt, aber nach ein paar Sekunden verabschieden sie sich in Status defunct; Ursache bis dato unbekannt.

Fazit: Soweit ich das aus den Tests mit WEBrick beurteilen kann, hat Redmine durchaus interessante Features, bietet aber im wesentlichen auch nicht viel mehr, als Trac mit entsprechenden Plugins leisten kann (das Argument „mehrere Projekte“ zählt in meinen Augen nicht, da Trac für die Verwaltung mehrerer Projekte mit seinen Environments schlicht eine andere Strategie verfolgt als Redmine). Allerdings ist Redmine noch nicht so stabil und problemlos in der Installation wie Trac – von den grausamen Abhängigkeiten (genau Version X von Tool Y) ganz zu schweigen. Ich werde Redmine zwar weiter auf dem Radar behalten, aber für den produktiven Einsatz bleibe ich erst mal bei Trac.

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