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My Universe Blog » Entries Tagged as rant

Redmine ist kaputt

Posted by Jesco Freund at Sept. 14, 2011 8:45 p.m.

Schienen scheinen ein gefährlicher Ort zu sein, um darauf herumzusitzen. So oder so ähnlich sah es wohl auch der Ports-Maintainer für diverse rubygem-Ports (unter FreeBSD), der kurzerhand diverse Versionsupgrades eingespielt hatte – jedoch ohne vorher zu testen, ob die bestehenden RoR-Applikationsports (wie etwa der Redmine-Port) mit den geänderten Versionen klar kommen.

Ergebnis: Kein Eintrag in UPDATING, der auf die drohende Gefahr hinwies, und Redmine mehrere Tage später als BROKEN getagged – da war's aber schon zu spät. Mein Redmine-Jail ist perdu, und auch die Backups nutzen nichts – die Daten und Konfigurationseinstellungen sind ja nicht futsch, sondern die Software selbst. Meine Projekt-Unterseite ist daher bis auf weiteres nicht erreichbar.

OK, das ist kein Beinbruch, damit kann ich leben. Allerdings habe ich auf meinem Server weitere Redmine-Instanzen, darunter RootUtils, die Entwicklungsplattform der RootForum-Community. Zwar habe ich dort das mörderische Upgrade schön bleiben lassen, so dass diese Instanzen weiterhin erst mal funktionieren, aber auf Dauer ist das keine Lösung, da die jetzt installierten alten Versionen über die Ports-Sammlung nicht mehr gepflegt werden. Über kurz oder lang muss also eine andere Lösung her, wobei ich nur ungern die Ports umgehen und Software manuell einspielen möchte – das wäre in Sachen Wartbarkeit eine herbe Einbuße.

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Datenschutzbeauftragter gegen Webbugs

Posted by Jesco Freund at Feb. 18, 2011 10:26 p.m.

Eines meiner Lieblingsthemen ist ja bekanntermaßen die fortschreitende Verwanzung von Websites (Link 1, Link 2) durch Webbugs und eingebetteten Content wie Videos, Bilder und Werbung von Drittservern – eine in meinen Augen mehr als nur fragwürdige Praxis.

Nun berichtet Heise, der niedersächsische Landesdatenschutzbeauftragte sei mit besonderer Härte gegen einen privaten Forenbetreiber vorgegangen. Stein des Anstoßes waren offenbar eingebette Werbeanzeigen sowie ein sogenanntes Zählpixel.

Liest man sich die Kommentare dort durch, könnte man zu der Auffassung gelangen, Google, Amazon & Co hätten halb Deutschland als Lobbyisten angeheurert. So viel Ignoranz in Sachen Datenschutz auf einem Haufen ist schon fast direkt widerlich. Sicher, die Sache mit dem Vertrag für die Auftragsdatenverarbeitung war vielleicht etwas überzogen – gerade bei eigenverantwortlich betriebenen Mietservern sehe ich den Tatbestand der Auftragsdatenverarbeitung durch den Serververmieter nicht gegeben – aber der Rüffel wegen der Webbugs war in meinen Augen durchaus gerechtfertigt.

Es will mir einfach immer noch nicht in den Kopf gehen – auf der einen Seite gegen Internetsperren, Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchung zu Felde ziehen, und auf der anderen Seite Google, Facebook & Co. die intimsten Geheimnisse hinten reinblasen. So etwas nenne ich inkonsequent, dumm und kurzsichtig. Aber hey, in der Politik werden immer Leute gesucht – da passt das Profil!

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Oracle takes first actions at Sun

Posted by Jesco Freund at Feb. 2, 2010 10:07 p.m.

… and closes Sun's open source project hosting site, Project Kenai (see this blog entry for details). I do not yet know how to take this, given the fact that the above-mentionned announcement promises that shutting down kenai.com is only one step towards consolidation of project hosting sites among Oracle and Sun. On the one hand, I can understand that running several project hosting platforms does not exactly meet the notion of “efficiency”. On the other hand, taking a look at java.net, the competing (and longer-existing) hosting platform with focus on Java projects, I must try very hard not to vomit over my keyboard (and who tells me that java.net won't be the next site being “consolidated” by the Oracle management?)

Following this discussion, many current Kenai users will move their projects to hosting platforms outside the Oracle/Sun scope. However, it seems to be very hard to find and appropriate replacement, given that Kenai offered a nice bundle of features: JIRA or Bugzilla for issue tracking, Subversion, Mercurial or Git for source code management plus wikis, mailing lists and chat rooms to communicate. The only other hosting platform I know offering the same range of professional development tools is Sourceforge. However, I personally would not start new projects or migrate existing ones to Sourceforge, for a couple of reasons (speed of SCM repositories is abysmal, the same goes for the web frontend, configuring a project is a real nightmare consuming more time than writing the code, access from every country defined as “axis of evil” has been blocked, etc. …)

Being right fed up with bad news concerning project hosting platforms, I decided to create my own one – at least for my own projects. For that purpose, I intend to revive my projects.my-universe.com subdomain, kick Redmine and replace it with one Trac instance per project. Additionally, I'll finish configuring my Mercurial server and live happily ever after.

Update :-P I did it! The Mercurial server is running at http://hg.my-universe.com/ (but there aren't any repositories yet). It runs Lighttpd and Mercurial is served via FastCGI. If you'd like to know how I did this, you can read it up since I wrote a small how-to in the RootForum Wiki (German).

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Gutsy auf dem Prüfstand

Posted by Jesco Freund at Nov. 18, 2007 7:02 p.m.

Um es vorweg zu sagen: ich bin kein großer Freund von Ubuntu. Das fröhlich-bunte Linux für alle war mir irgendwie schon immer suspekt. Vielleicht, weil es den Anspruch erhebt, auch für DAUs geeignet zu sein. Vielleicht aber auch, weil es auf Debian basiert (das ich ebenfalls nicht mag). Oder auch einfach nur, weil der Desktop nach der Standard-Installation so häßlich braun aussieht.

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