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My Universe Blog » Entries Tagged as Plone

Plone ist fett!

Posted by Jesco Freund at Aug. 11, 2008 6:30 p.m.

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Und hier ist der Beweis: der plötzliche Downturn in der Speicherbelegung rührt daher, dass ich drei nicht mehr benötigte Plone-Client-Prozesse abgeknipst habe (ohne ZODB, gefüttert wurde die über ZEO-Instanzen, die aber noch laufen). Pro Prozess etwas über 100 MB Resident Set Size – dagegen sind Apache & Co. richtig schlank. Zur Verdeutlichung: mit den verbliebenen 600 MB belegtem RAM werden drei weiter Plone-Clients, drei ZEO-Instanzen, ein PostgreSQL-Server, Postfix, Dovecot, ein Apache Reverse Proxy, ein Apache mit mod_dav_svn und drei Lighttpd-Installationen (zwei mit und einer ohne PHP) versorgt. Von den in jedem Jail präsenten Sendmail-Daemon ganz zu schweigen…

Ach ja, da schon einige Male nach gefragt wurde, wie es denn mit ZFS aussieht: Die ~350 – 400 MB wired gehen weitgehend auf das Konto von ZFS (bei 38 Data Sets mit insgesamt ca. 25 GB Nutzdaten). Für das bisschen ist der Speicherverbrauch natürlich recht üppig, aber die Entwickler arbeiten am Ressourcenhunger, und die Funktionalität und Flexibilität von ZFS ist einfach genial.

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Plone und das Wochenend-Paradigma

Posted by Jesco Freund at July 31, 2008 6:27 p.m.

Plone 3 nervt. Die Entwickler haben es mit der Flexibilisierung etwas zu genau genommen und das genaue Gegenteil erreicht – ein Normalsterblicher (wie ich) ist ohne stundenlanges einlesen und tagelanges rumfummeln nicht in der Lage, selbst einfache Änderungen am Layout der Standardvorlage vorzunehmen. Das war unter 2.5 über das ZMI problemlos und komfortabel möglich: Man musste einfach nur eine Kopie des zu verändernden Templates/Stylesheets/… in custom ablegen, bearbeiten, fertig.

So billig kommt man bei Plone 3 nicht mehr davon. Weder lässt sich das Customizing ohne weiteres über das ZMI steuern, noch bekommt man einfach etwas angepasst, ohne sich tief in den Sumpf der Viewlet Managers zu begeben, die das bisherige System der METAL Makros abgelöst haben. Da mir das ganze zu viel Aufwand ist, werde ich wohl bei Plone 2.5 bleiben, solange dieser Zweig noch gepflegt wird. Was danach kommt – abwarten, vielleicht kommen die Plone-Entwickler ja wieder zur Vernunft.

Und was hat es nun mit dem Wochenend-Paradigma zu tun? Ehrlich gesagt eigentlich nichts. Mir war nur aufgefallen, dass ich in letzter Zeit ausschließlich am Wochenende Blog-Beiträge verfasst habe. Der heutige Beitrag fällt also ein wenig aus dem Rahmen – na ja nicht ganz. Da ich morgen einen freien Tag habe, könnte man also schon von Wochenende sprechen :-)

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FreeBSD rc-Skript für mehrere Zope-Instanzen mit ZEO

Posted by Jesco Freund at June 6, 2008 9:52 p.m.

Ich habe mir eben ein rc-Skript für Zope zusammengebaut, das auch ein Setup wie meinen Zweispänner bedienen kann. Die aktuelle Version kann aus dem SVN-Repository heruntergeladen werden (Link). Um das Skript zu nutzen, einfach nach /usr/local/etc/rc.d/ kopieren und die Dateirechte auf 0555 setzen.

Was nun noch fehlt sind die entsprechenden Einträge in /etc/rc.conf. Dazu hier ein kleines Beispiel:

plone_enable="YES"
plone_user="myploneuser"
plone_path="/home/myploneuser/zope/client0:/home/myploneuser/zope/client1:/home/myploneuser/zope/client2"
plone_zeo="/home/myploneuser/zope/zeo"

Zur Erläuterung: plone_enable steuert wie bei RC-Skripten üblich, ob überhaupt gestartet werden soll oder nicht. plone_user erlaubt es, den User vorzugeben, unter dem die Zope-Instanzen gestartet werden sollen. plone_path erlaubt die Angabe beliebig vieler Zope-Instanzen; die Pfade müssen nur wie im Beispiel durch einen Doppelpunkt getrennt werden. plone_zeo schließlich ermöglicht die (optionale) Angabe einer ZEO-Instanz, die vor den Zope-Instanzen gestartet wird. Im einfachsten Fall funktioniert das Skript auch ohne Parameter – dann startet es einfach die Zope-Instanz unter /usr/local/www/Zope29.

Wichtig: Alle Pfade müssen ohne abschließenden / angegeben werden!

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Versions-Weihnachten

Posted by Jesco Freund at Aug. 21, 2007 5 p.m.

Juhuu, soeben wurde sie veröffentlicht – Version 3 von Plone ist da. Insbesondere der verbesserte Editor und die angeblich gesteigerte Performance sind auf jeden Fall ein guter Grund, mal einen Blick drauf zu werfen. Auch der Umstand, dass die neue Verison Wiki-Syntax in allen Dokumententypen unterstützt, lässt die neue Version äußerst interessant erscheinen.

Für Sonntag, den 26. August wurde übrigens gestern Version 1.2 von Serendipity angekündigt – das ist wirklich fast wie Weihnachten. Nur dass in diesem Fall die Versionsgeschenke erst mal einen Haufen arbeit beim Upgraden verursachen…

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CMS – Chaos mit Sicherheit

Posted by Jesco Freund at Aug. 14, 2007 10:59 a.m.

Warum können sich Content Management Systeme nicht einfach wie jede andere „anständige“ Anwendung verhalten? Plone zum Beispiel. Die Startscripte von Zope sind so intelligent geschrieben, dass man Partitionen, auf denen Zope-Instanzen herumlungern, nicht noexec mounten kann. Und außerdem muss man die User auch noch vom TPE-Gängelband lassen. Und das alles nur, weil eben direkt die Skripte aufgerufen werden. Als könnte man nicht den Interpreter davorschreiben…

Aber noch schlimmer ist Typo3. Seit dem letzten Update weigert es sich beharrlich, einen Body zu rendern. Head wird erzeugt, aber der Inhalt bleibt aus. Dabei sieht im Backend alles normal aus… entweder war's grsecurity oder der Versionswechsel bei PHP – von 5.2.2 auf 5.2.4… vielleicht auch die Mondphase, der pöhse Einfluss von Saturn oder eine Supernova in einer weit entfernten Galaxie. Was auch immer, die Zicken-Diva geruht sich jedenfalls nicht mitzuteilen. Ich hasse Programme, die keine brauchbaren Logs erzeugen, wenn's ihnen bescheiden geht. Typo3 gebührt auf jeden Fall der Größte-Software-Zicke-des-Monats-Award.

Bleibt noch Serendipity. Kann mir jemand sagen, warum hier alles klappt? Keine Extrawürste bei der Security, kein Ärger mit PHP-Updates, kein Stress mit grsecurity. Na ja, wenigstens kann ich meinen Frust so bloggen. Manche Tage möchte man am liebsten aus dem Kalender streichen…

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