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Primzahlen und Faktorisierung
Posted by André Mühlnikel at March 14, 2009 12:26 p.m.
Dank projecteuler.net habe ich mal wieder angefangen, mich mit Perl auseinander zu setzen. Der größte Brocken bisher: Primzahl-Faktorisierung einer ziemlich großen Zahl. Nach ein paar ersten ziemlich erfolgversprechenden Versuchen, ein binäres Sieb_des_Eratosthenes zu bauen (also jede Zahl von 1 bis N wird durch ein Bit dargestellt - 0 = keine Primzahl, 1 = Primzahl), musste ich feststellen, dass das sehr schnell meinen Arbeitsspeicher sprengt (600 Mrd Bit = 75 GB), zumal das allermeiste davon nur 0en sind. Ziemlich unbefriedigend, also auf zur „Brute-Force“-Lösung des Siebes: man nehme alle bekannten Primzahlen (mindestens also „2“ als kleinste Primzahl) und probiere für jede neue Zahl aus, ob sie durch eine der Primzahlen teilbar ist. Das dauert aber UNENDLICH lange (jedenfalls fast). Also optimieren:
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Git – der Depp der Version
Posted by Jesco Freund at Feb. 28, 2009 9:50 a.m.
Bisher war Subversion das VCS meiner Wahl. Der zentrale Verwaltungsansatz hat mich nicht im geringsten gestört (im Gegenteil, ich finde es eher hilfreich, wenn zumindest an einer Stelle eine Master-Version existiert), und das Konzept der flexiblen Tags und Branches ist eine für mich durchaus einleuchtende Geschichte. Außerdem plagt mich natürlich ein für den Homo sapiens typisches Phänomen: Gewöhnung. Ich kenne die Subversion-Kommandos, weiß, wie man ein Repository einrichtet – kurz: die Arbeit mit Subversion ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Wechseln, umlernen, umgewöhnen, von vorne anfangen? Puhhhh…. ![]()
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Erstes Release von WireTap
Posted by Jesco Freund at Feb. 28, 2009 1:13 a.m.
Der von mir im Rahmen des root-tools Projekts entwickelte TCP-Listener WireTap wurde heute in einem ersten Release (v0.1.0) freigegeben. Die Software hat sicherlich noch Potenzial im Hinblick auf Features (hoffentlich nicht zu sehr im Hinblick auf Bugfixes
). Allerdings bin ich hier auf das Feedback und die Wünsche möglichst vieler Tester angewiesen. Also flugs das Source-Archiv runterladen, ein bisschen damit herumspielen (kompiliert werden muss da nix, alles Python) und Wünsche/Anregungen/Fehler/sonstige Kritik in den "Meckerkasten" werfen…
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MSYS – eine schlanke Alternative zu Cygwin
Posted by Jesco Freund at Feb. 24, 2009 10:11 a.m.
Unter Windows zu arbeiten kann manchmal recht nervig sein – insbesondere dann, wenn man Aufgaben zu erledigen hat, die sich in gewohnter Umgebung sehr fix erledigen lassen. Egal ob es „nur“ um Aufrufe von CLI-Programmen (gcc & Co) oder um die Bearbeitung umfangreicher Daten-Dumps geht: cmd.exe saugt. Die maximal darstellbare Anzahl Zeichen pro Zeile ist fest verdrahtet, Tab Completion gibt es erst ab Windows XP (ich habe hier noch W2K im Einsatz), Pipes sind ein Wunsch-, Schleifen ein Albtraum, und Werkzeuge vergleichbar grep oder awk sucht man vergeblich.
Mit Cygwin ließe sich dem recht einfach abhelfen, aber es gibt eine kompaktere Alternative: MSYS. MSYS ist Bestandteil des MinGW-Projekts. Anders als Cygwin bietet es nur einen auf Windows portierten Terminal-Emulator (rxvt) und keinen kompletten X-Server. Als einzige Shell steht die GNU Bash zur Verfügung, ergänzt um die üblichen Verdächtigen (Coreutils, awk, grep, sed). Als Goodies finden sich allerdings auch Perl, der OpenSSH Client nebst Agent und Key Generator, Vim und die GNU Autotools im Paket. Die Versionen sind allerdings recht steinzeitlich – Perl ist mit Version 5.6 noch am aktuellsten, während OpenSSH mit Version 2.9 schon sehr dick verstaubt ist (immerhin beherrscht diese Version schon SSHv2, sonst wäre der Client wohl vollends unbrauchbar). Andere Werkzeuge wie GNU make oder die Bash selbst sind hingegen erstaunlich aktuell. Aktualisierte Pakete und weitere Werkzeuge findet man im SourceForge-Repository des MinGW-Projekts.
Fazit: Wer nur eine Shell zum arbeiten benötigt und auf einen auf Windows portierten X-Server verzichten kann, sollte durchaus mal einen Blick auf MSYS werfen. Insbesondere mit den Supplementary Tools lässt sich MSYS zu einer vollwertigen Shell-Arbeitsumgebung aufrüsten. Die Werkzeug-Zusammenstellung zielt zwar stark in Richtung Entwicklung mit MinGW (dafür wurde die Umgebung eben gebaut…), lässt sich aber auch hervorragend für generische Aufgaben einsetzen. Dank Perl und den Klassikern sed, awk und grep werde ich in naher Zukunft jedenfalls keine VBA-Makros mehr benötigen, um Datendumps umzumodeln…
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FreeBSD 7.1 ist da
Posted by Jesco Freund at Jan. 5, 2009 10:59 a.m.
Gut 10 Monate nach Erscheinen von FreeBSD 7.0 ist jetzt Version 7.1 vom Release Engineering Team freigegeben worden (siehe Announcement). Hauptsächlich ist 7.1 ein Service-Release, das eine Menge kleinerer und größerer Sünden der Vergangenheit wieder ausbügelt. Einige bedeutendere Änderungen haben sich dennoch ergeben:
Wie schon länger orakelt, wurde SCHED_ULE jetzt zum Default-Scheduler, womit auch endlich der GENERIC-Kernel für SMP-Systeme brauchbar wird. Außerdem wurde die USB-Unterstützung des Bootloaders verbessert, so dass jetzt das booten von USB-Medien möglich sein soll. Auch für USB-Tastaturen stehen die Chancen am Loader-Prompt jetzt ein bisschen besser (ob meine da jetzt wirklich geht, muss sich allerdings erst noch zeigen).
Gegenüber dem bei mir bereits in Betrieb befindlichen Release Candidate 2 (7.1-RC2) haben sich keine Änderungen mehr ergeben (zumindest für i386 und amd64 nicht) – bei einem csup heute morgen gab es nur noch Änderungen an release/doc, UPDATING und an den Copyright-Notices (incl. sys/sys/copyright.h); die eigentlichen Quellcode-Dateien wurden nicht mehr verändert.
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SPE – eine Alternative zu PyDev & Co
Posted by Jesco Freund at July 12, 2008 2:39 p.m.
Eine kostenlose, quelloffene, von Java und PyQT unabhängige IDE für Python – genau das ist SPE („Stani's Python Editor“). Das GUI basiert auf wxPython, einem Python-Wrapper für wxWidgets.
Die Editor-Komponente ist recht angenehm und erinntert mit Code Completion und Life Syntax Checking an Eclipse. Fein auch die integrierte Python-Shell, um einzelne Befehle oder Code-Schnipse zu testen oder das Ergebnis einzelner Operationen zu überprüfen. Ein weiteres Plus ist der integrierte PyDoc-Generator und die ausgefeilte Suchfunktion, die beim Refactoring recht nützlich ist. Nur schade, dass bisher keine VCS-Anbindung implementiert wurde…
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Claws Mail 3.5.0 ist da
Posted by Jesco Freund at June 29, 2008 10:37 a.m.
Am Freitag wurde Claws Mail 3.5.0 released, und heute morgen war die neue Version dann auch schon in den FreeBSD Ports angekommen. Ich setze Claws Mail schon seit einiger Zeit als MUA ein. Durch die nette Plugin-Sammlung ist es eine mehr als vollwertige Alternative zu Thunderbird. Insbesondere die folgenden Plugins haben es mir sehr angetan:
- RSSyl, ein RSS Feed Reader
- vCalendar (wozu das gut ist, sollte klar sein, oder?
) - S/MIME und die PGP-Plugins (insbesondere PGP/MIME)
Mit knappen 30 MB RSS (resident set size) hält sich der Speicherhunger sehr in vernünftigen Grenzen, und die Integration von Dritt-Tools (wie z. B. aspell oder eben GPG) ist einfach nur genial. Übrigens: hier gibt es auch eine Windows-Version, gleich komplett mit GPG…
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Bald Open Source Treiber für ATI-Grafikkarten?
Posted by Jesco Freund at Sept. 6, 2007 10:09 a.m.
Zumindest verspricht AMD genau das. Aus Christopher Blizzards Blog lässt sich entnehmen, dass die Community nicht einfach nur abgespeist werden soll. AMD hat insbesondere die folgenden beiden Dinge zugesagt:
- Es soll ein vollständig funktionierender Treiber mit 2D- und 3D-Unterstützung entwickelt werden, der alle neueren Radeon-Chipsätze unterstützt (welche das genau sind, wurde allerdings nicht bekannt gegeben).
- Die Entwicklung soll in enger Zusammenarbeit mit der Open Source Gemeinde erfolgen; insbesondere Red Hat und Novell werden als Kooperationspartner benannt.
- Darüber hinaus soll die Dokumentation der Grafik-Chips en detail offengelegt werden, so dass im Prinzip jedermann aufgrund dieser Informationen einen eigenen Treiber entwickeln könnte.
Nach jahrelangem Kampf mit (teilweise schlecht implementierten) Closed Source Treibern können sich jetzt also Nutzer von Linux, BSD und anderen quelloffenen Systemen endlich auf bessere und vor allem in X.org integrierbare Treiber freuen. AMD, dafür kriegt ihr von mir ein Doppelplusgut! Nvidia, nehmt Euch daran ein Beispiel und macht es doch einfach genauso.
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