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Webentwicklung mit Spring 3, Maven und Eclipse
Posted by Jesco Freund at Aug. 27, 2010 4:24 p.m.
Derzeit befasse ich mich (mal wieder) mit Java, genauer mit der Entwicklung einer Webanwendung in Java (und keine Sorge, ich bin nicht auf einmal durchgedreht – ich mache das eigentlich nur, um meine negative Grundhaltung gegenüber Java ab und an zu bestätigen
). Zum Einsatz kommt dabei Spring – genauer gesagt das Spring Web MVC framework. Und wie es sich bei einem richtigen™ Java-Projekt gehört, erfolgt die Entwicklung mit Eclipse.
Nun ist es aber leider so, dass ausgerechnet für die aktuelle Eclipse-Version (3.6 „Helios“) die automagischen Tools von SpringSource noch immer nicht verfügbar sind (mal abgesehen davon, dass man mittlerweile ohne Registrierung nicht mehr an die Downloads rankommt). Hinzu kommt, dass mit Spring schnell mal ein paar größere Abhängigkeitsbäume entstehen – nervig, wenn man da beim Deployment auf dem Servlet Container immer drauf aufpassen muss (ich verwende Tomcat).
Zum Glück gibt es da ein kleines Helferlein, das trotzdem die komfortable Arbeit mit Spring und Eclipse ermöglicht und nebenbei über alle Abhängigkeiten wacht, so dass die erzeugten .war-Dateien hinterher schmerzfrei deployed werden können. Die Rede ist von Maven. Leider gibt es für Maven (noch) keinen ArcheType für ein Spring 3.0 Projekt – mit ein bisschen Handarbeit hat man sich aber schnell ein funktionierendes Grundgerüst zusammengezimmert. Wie das genau vonstatten geht, wird in diesem Artikel beschrieben.
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Software-Fabrik
Posted by Jesco Freund at Aug. 26, 2007 10:10 a.m.
Die wenigsten, die mich kennen, sind überrascht, dass ich in meiner Freizeit hin und wieder an irgendetwas herumprogrammiere. Eher überrascht sind sie dann, wenn sie mitbekommen, dass ich im Allgemeinen Wert darauf lege, bei der Entwicklung einigermaßen professionell vorzugehen. Wenn's nicht mal nur eben ein kleines Shell-Skript ist, dann landen die Quellen im Subversion-Repository, und programmiert wird mit einer vernünftigen IDE – normalerweise Anjuta für GTK-Anwendungen und Eclipse mit EPIC und PHPEclipse für den ganzen Rest.
Wer selbst schon mal in Java programmiert hat (und dabei mehr als nur ein Hello-World-Applet gebastelt hat), wird mir zustimmen, dass die Sprache geradezu danach schreit, das Grundgerüst mit einem UML-Modellierungstool zu erstellen und nur noch die Ausgestaltung der Methoden auf die klassische Tour zu erledigen. Das ist einfach produktiver, und die Qualität der entstehenden Applikationen ist ebenfalls höher – zumindest was die Klassenstruktur anbelangt.
Das beste Tool, das ich bisher gefunden habe und dass eine sehr gute Integration mit Eclipse bietet, ist ojectiF, dessen Hersteller microTOOL dankenswerter Weise eine kostenfreie Personal Edition zur Verfügung stellt — perfekt für Programmierer wie mich, die das ganze nur aus Jux und Dollerei machen und von daher keine Unsummen in Profi-Tools wie Rational & Co. investieren können. Aber natürlich hat die Sache auch einen Haken. Entgegen aller Erwartungen wurde objectiF nicht etwa mit Java entwickelt, sondern basiert auf dem .NET-Framework von Microsoft. Der Hersteller vertreibt auch ausschließlich eine Windows-Version. Mein Versuch, das fertig entpackte und installierte objectiF per Mono unter FreeBSD zum laufen zu bewegen, war jedenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Schade eigentlich… Wenn jemand ein gutes Modellierungstool kennt (am liebsten natürlich Open Source), das eine brauchbare Eclipse-Integration und eine grafische Modelldarstellung bietet, dann immer her damit!
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