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My Universe Blog » Entries Tagged as hardware

Erster Eintrag vom neuen System

Posted by Jesco Freund at March 26, 2011 12:07 p.m.

Die Blog-Abstinenz der letzten Tage hatte einen guten Grund: Mein neuer Rechner wollte in Betrieb genommen und eingerichtet werden. Oben auf meiner Sun steht jetzt ein Big Tower aus schwarz eloxiertem Alu. Drinnen werkeln zwei Xeon X5650 CPUs, eine Nvidia GTX-480 und jede Menge Lüfter – trotzdem ist der Geräuschpegel nicht unangenehm. Das tiefe Rauschen ist leiser als bei der Sun und deutlich nervschonender als das hohe Kreischen der Lüfter in meinem Notebook.

Nach vielen Stunden des Experimentierens habe ich jetzt eine brauchbare Parallel-Installation von Windows 7 und FreeBSD 8.2. Die Leistung ist ansprechend – LibreOffice beispielsweise ließ sich in unter einer Stunde übersetzen. Von meiner alten Kiste war ich noch Kompilier-Orgien im 12-Stunden-Bereich gewohnt, wenn es um große Ports wie OpenOffice oder KDE ging.

A propos KDE: nein, das ist nicht drauf gekommen, auch wenn ich es früher gerne genutzt habe. Aber obwohl der 4er Zweig schon seit 2 ½ Jahren Releases hervorbringt und die Minor Version schon bei 6 angelangt ist, hat KDE4 IMHO einfach nie die Stabilität und Useability von KDE 3.5 erreicht. Deswegen ist jetzt wieder Gnome drauf – mittlerweile auch schon ein ganz schön fetter Brocken Software, aber wenn man WRKDIRPREFIX in eine Ramdisk verlegt, geht auch hier das Übersetzen ziemlich flott.

Überraschenderweise tut fast alles auf Anhieb – mittlerweile sogar die Geräteerkennung über HAL. Nachdem ich FreeBSD nun über ein Jahr nicht auf dem Desktop hatte (die alte Kiste war zum kompilieren einfach zu leistungsschwach), bin ich überrascht, wie wenig ich frickeln musste. Wenn das so weitergeht, wird FreeBSD glatt noch zum Mainstream-OS :-P

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Hinter den DiskStation-Kulissen

Posted by Jesco Freund at Jan. 13, 2011 11:08 p.m.

Nachdem nun die Synology DS211j mittlerweile in Betrieb ist, wollte ich ein bisschen mehr über die Technik hinter der weißen Frontblende rausbekommen. Ich könnte jetzt irgendwas von „rooten“ oder „hacken“ schreiben, aber das wäre total übertrieben – im Gegenteil, Synology lädt zur freundlichen Übernahme geradezu ein. Dazu sind nur ein paar wenige Handgriffe nötig:

  1. in der Weboberfläche (so noch nicht geschehen) ein Passwort für den User admin vergeben
  2. ebenfalls in der Weboberfläche (Bedienfeld ⇒ Terminal) den sshd aktivieren
  3. per SSH als root mit dem vergebenen Passwort einloggen

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Spielzeug für Informatiker

Posted by Jesco Freund at Jan. 12, 2011 10:19 p.m.

Heute ist die Synology DS211j in der Packstation eingetrudelt. xtivate hatte super schnell reagiert, Montag war das gute Stück bereits auf dem Weg (nur DHL hat mal wieder einen Tag länger gebraucht).

Obwohl xtivate die beiden Festplatten bereits eingebaut hatte, musste ich mir natürlich mal das Innenleben anschauen. Die beiden verbauten Samsung HD204UI sind ordentlich mit jeweils 4 Schrauben fixiert. Kabel gibt es keine – die Platten hängen an einer Backplane, so dass das Gehäuse innen schön aufgeräumt ist.

Aufstellen und Anschließen ist super einfach - Strom rein, Netzwerkkabel rein, einschalten, fertig. Die DiskStation bezieht ihre IP per DHCP, falls im Netz ein DHCP-Server verfügbar ist (was bei mir der Fall ist). Zwar ist der Synology Assistant auf CD beigepackt (und vorbildlich in je einer Version für Windows, Linux und Mac vorhanden), aber ich hatte keine Lust, irgendwelche Software zu installieren. Also den Router befragt, welche Adresse die DS zugeteilt bekommen hat und direkt per Browser in die Verwaltungsoberfläche namens DiskStation Manager eingeklinkt.

Der DiskStation Manager ist eine Weboberfläche, die es in sich hat. Vom Feeling her irgendwo zwischen KDE 4 und Mac OS X angesiedelt, könnten sich andere Appliances davon wirklich mal eine Scheibe abschneiden. Man merkt überhaupt nicht, dass man in einer Webanwendung unterwegs ist – allerdings fordert der massive Ajax-Einsatz auch seinen Tribut: Ein aktueller Browser muss schon sein, damit die Oberfläche funktioniert. Mit Chromium 8.0.552.224 funktioniert es jedenfalls ganz ausgezeichnet.

Computerbild-Anwender dürften mit dem DiskStation Manager allerdings etwas überfordert sein. Wer sich mit Dingen wie RAID, Volumes, iSCSI & Co. schon mal beschäftigt hat, braucht keine Bedienungsanleitung, um die beiden eingebauten Platten zu einem RAID1 zu verbandeln. Für den Rest der Welt ist in der Bedienungsanleitung vieles erklärt, ausgerechnet jedoch der Punkt zur Erstellung eines RAID-Volumes nicht. Dafür ist ausführlich dokumentiert, wie man ein bestehendes Volume migriert, erweitert, kaputt macht, etc.

Momentan baut mein RAID1 sich noch auf (das wird auch noch ein paar Stündchen dauern, denke ich). Trotzdem habe ich schon eine Menge Dinge entdeckt, die mich spontan begeistert haben. Die Verarbeitung der DiskStation ist wirklich gut – alles ist verschraubt, nicht geklebt oder gesteckt. Auch den Lüfter kann man notfalls demontieren, ohne dabei etwas kaputt zu machen. Das Gerät ist im Betrieb sehr leise (ich höre es jedenfalls nicht, mein PC ist lauter), und die Firmware (DiskStation Manager) ist der Knaller: Zeitsynchronisation mit einem NTP-Server, alternative Administration via SSH oder Telnet, ein (rudimentärer) Paketfilter, zeitgesteuertes Ein- und Ausschalten und die Möglichkeit, das Gerät via SNMP zu überwachen sind nur ein paar Highlights. Den Rest (insbesondere SMB, NFS und iSCSI) schaue ich mir dann morgen an.

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Neues von der Hardware-Front

Posted by Jesco Freund at Jan. 7, 2011 9:07 p.m.

Kaum aus dem Winterurlaub zurück, gleich erst mal ein böser Schreck: Mein PC hat Gedächtnisschwund! Letztlich war es nur die leere BIOS-Batterie (nach 6 Jahre kann das mal vorkommen), aber die Auswirkung war interessant: Durch den Gedächtnisverlust in Sachen BIOS-Einstellungen hat der Linux-Kernel irgendwo auf halber Strecke beim Booten eine Panic bekommen. Mit diesem Symptom habe ich zunächst auf ein kaputtes RAM-Modul oder eine sterbende CPU getippt – letztlich war es aber nur die olle Batterie.

Beim Wechseln habe ich noch gefühlte 10 Kilo Staub aus dem Gehäuse geholt – schon erstaunlich, wie leise das Ding jetzt wieder ist! Die Lüfter müssen sich voher quasi in einem Feststoff gedreht haben…

Wenn schon mal geschraubt wird, habe ich auch gleich die restliche Hardware noch mal unter die Lupe genommen. Insbesondere die Festplatten machen mir etwas Sorgen, sind ja nicht mehr die jüngsten. Und siehe da, S.M.A.R.T. bringt's ans Licht: bei beiden Platten wurden bereits die Reserve-Sektoren angezapft (Reallocated Sectors Count > 0). Noch nicht in großem Umfang, aber eben schon ein bisschen angekratzt. Meist geht's ja dann innerhalb weniger Monate mit den Platten so richtig bergab – ich werde also ein Auge drauf haben müssen.

Und natürlich regelmäßige Backups. Um die in Zukunft etwas komfortabler erstellen zu können, gibt's Zuwachs im Hardware-Park: Ich habe mich endlich zur Beschaffung eines NAS-Geräts durchgerungen. Bestellt ist jetzt eine Synology DS211j mit 2×2TB Festplatten an Bord. Anders als die meisten SOHO-NAS-Spielzeuge bietet die Disk Station neben SMB/CIFS und FTP auch noch iSCSI und SSH an – damit sollte ich eigentlich jeden Rechner bei uns im Haushalt da drangeflanscht bekommen. Außerdem scheint das Teil auf Linux zu rennen – jedenfalls wird laut Spec mit ext3 oder ext4 gearbeitet. Da lässt sich das gute Stück bestimmt rooten und noch zu anderen Diensten „überreden“. Mal sehen, wenn die Kiste dann da ist, schreib ich auch noch mal was dazu…

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Hard Disk Dropout

Posted by Jesco Freund at Oct. 22, 2009 8:17 p.m.

Some days ago, I wrote on a discussion board that my workstation at home was getting a bit long in the tooth and the hard disks weren't the younges ones (actually, they do have over 10,000 power-on hours each). Obviously, I shouldn't have done this – when I tried to boot my computer today, the boot loader just hung up after some seconds filled with a very nasty sound apparently coming from one of the disks. Luckily, a cold reboot did the trick. And guess what – the first thing I did was to make a backup; losing all my data is an all too bad perspective after all…

I still hope the beast will make it until Chhristmas – actually my plan was to wait for the Christmas trade to finish and then decide unhurriedly about architecture and components for my next workstation. Just take this for granted: it will inevitably become a monster computer once again 8-)

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André's neues Spielzeug

Posted by André Mühlnikel at Jan. 1, 2009 6:24 p.m.

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Nachdem meine gute alte Funkmaus (Preis anno 2000: 100 DM – damals die erste und einzige Funkmaus mit Ladestation!) den Geist aufgegeben hat, war es an der Zeit, einen brauchbaren Ersatz zu finden. Dank Jesco bin ich bei 3Dsupply auf dieses Schmuckstück gestoßen. Der Clou: neben den Buttons lassen sich auch die Farben (bis zu 5 verschiedene gleichzeitig) frei einstellen – und zwar je nach gerade aktiver Anwendung! Und wem das nicht reicht, kann mit ein paar Effekten die Maus auch bunt blinken lassen.

Ach ja: für den besonders feinfühligen Gamer hat die Maus nicht nur eine brutal hohe (und regelbare) Abtastrate, sondern auch noch ein einstellbares Gewicht… *total begeistert* :-) Nur mein Fotoapparat ist nich so richtig gut darin, die Farben vernünftig wiederzugeben…

André

PS: nein, krieg kein Geld für Werbung ;-)

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OpenSolaris vs. RealTek

Posted by Jesco Freund at Sept. 6, 2008 8:50 a.m.

Letzte Woche hatte ich bereits berichtet, dass OpenSolaris auf meinem neuen Notebook (Cyber System SX17) zwar läuft, aber noch Schwierigkeiten mit der Netzwerkkarte (RealTek 8169) hat. Zunächst hatte ich das auf meine geringe Erfahrung mit Solaris geschoben (bisher funktionierte DHCP einfach immer, selbst bei meiner Blade 2000). Der wahre Grund liegt allerdings in einem Bug im rge-Treiber. Es gibt allerdings einen einfachen Workaround:

cat >> /etc/system << "EOF"
set ip:dohwcksum = 0
EOF

Dadurch wird die hardware ckecksum offload Funktion der Netzwerkkarte deaktiviert und die Prüfsummenbildung auf die CPU verlagert. Zwar nicht wirklich hübsch, aber so funktioniert die Karte nach einem Reboot wenigstens klaglos mit nwam, und einen Fix wird es sicherlich auch geben (das selbe Problem bestand bei Broadcom-Karten, die den bge-Treiber verwenden. Hier wurde der Treiber bereits gefixt).

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Nach Frankreich nun auch Italien

Posted by Jesco Freund at Oct. 29, 2007 8:55 a.m.

Wie gestern in einer Mitteilung bei Heise zu lesen war, hat jetzt auch ein italienisches Gericht einen Hardwarehersteller und -distributor dazu verdonnert, mitgelieferte, vom Kunden aber nicht gewünschte OEM-Software gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzunehmen. Allerdings setzten die italienischen Richter mit ca. 80 Euro einen wesentlich geringeren (und vermutlich auch realistischeren) Wert an als ihre französischen Kollegen.

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Beratungs-Qualität

Posted by Jesco Freund at Oct. 24, 2007 2:24 p.m.

Ich hätte gerne eine PCMCIA-WLAN-Karte mit Ralink-Chipsatz und einen KVM-Switch für DVI und USB mit mindestens 2 Ports.

Dass ich bei Saubillig mit einer solchen Frage nicht allzu weit kommen dürfte, war mir von vornherein klar. Richtig enttäuscht war ich aber von der Reaktion des Verkäufers beim Experten:

Können Sie mir nicht ein konkretes Produkt nennen, also Hersteller und Produktbezeichnung? Dann kann ich nämlich nachsehen, ob wir das beschaffen können.

Hmpf. Also wenn ich mir die Arbeit selbst machen muss und online nach entsprechenden Geräten recherchieren darf, dann bestelle ich sie auch gleich online. Gesagt, getan. Bei Alternate bin ich dank der detaillierten Produktbeschreibung auch ganz fix fündig geworden. Den engagierten Verkäufer werde ich aber so schnell nicht wieder aufsuchen. Und soll mir bloß keiner mehr mit der Stammtischparole kommen, beim Einzelhändler werde man ja viel besser beraten als wenn man online kaufe…

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Kundenfreundlichkeit

Posted by Jesco Freund at Sept. 27, 2007 6:44 p.m.

Logitech hat seit heute einen dicken Stein bei mir im Brett. Nachdem sich das Netzteil für meine MX 1000 im Januar leider verabschiedet hatte, sollte und wollte Logitech mir ein Ersatz-Netzteil liefern. Irgendwie dümpelte der Vorgang dann wohl eine Weile vor sich hin, und da ich mir zwischenzeitlich ein Keyboard/Maus-Set von Cherry gekauft hatte, bin ich da auch nicht wirklich hinterher gewesen. Letzten Freitag dann fragte Logitech bei mir an, ob das Thema Netzteil noch aktuell sei. Da mir die MX 1000 ehrlich um einiges lieber ist als die Cherry-Maus (deren Scrollrad nur über IM/PS2 funktioniert, was aber unter FreeBSD leider nicht zur Verfügung steht), bat ich Logitech erneut um Zusendung eines Netzteils. Prompt kam die Antwort, das Netzteil sei nicht mehr als Ersatzteil verfügbar, daher werde man mir eine neue Maus schicken. Gesagt, getan, und seit ca. einer halben Stunde darf ich eine nagelneue MX 1000 mein Eigen nennen. Vielen Dank Logitech, damit habt ihr die verdümpelte Support-Anfrage mehr als wettgemacht!

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