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My Universe Blog » Entries Tagged as Debian

Apocalypse Now!

Posted by Jesco Freund at Nov. 2, 2009 6:47 p.m.

I was looking for an open source operating system for a very old notebook (Pentium 3 generation with only 256 MB of memory). With these performance characteristics on the computer side and a general lack of time on my side in mind, I defined the following criteria:

  • Binary packages – compiling X or a libc on that old thing would have been a nightmare
  • Full disk encryption support (it's a mobile device I carry around a lot…)
  • Preconfigured lightweight desktop environment (the time factor…)

The potential candidates were OpenBSD, FreeBSD, CentOS and Arch Linux. For OpenBSD, I couldn't figure out how to set up fully encrypted disks. FreeBSD (although in general my favored OS) relies too much on source distribution (I know there are packages, but they are often behind the ports tree) and doesn't provide a pre-configured desktop (DesktopBSD and PC-BSD do, but their installation routines do not support disk encryption). CentOS is rock solid and the only Linux I would ever put on a server again, but its desktop configuration is fat and the installer doesn't support disk encryption. Arch Linux again failed by not providing any pre-configured desktop and a tendency to have kernels that panic on the relevant computer. The pre-configured collections offered by Ubuntu and descendants were too fat for my taste, and furthermore I do not like Ubuntu for a couple of other reasons.

Well, what happened – I got landed with Debian Linux. The installer does everything for me (erase the disk, fill it with random bullshit, configure LVM with dm-crypt), and Debian also provides a pre-configured LXDE desktop environment. I cannot promise that this will end as a “happily ever after” story, but for the moment, Debian fulfills my requirements.

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Automatische Update-Benachrichtigungen

Posted by Jesco Freund at March 2, 2008 2:21 p.m.

Wer viele Server administriert, die auch noch mit verschiedener Software bestückt laufen, wird den Komfort zu schätzen wissen, täglich per E-Mail über verfügbare Updates auf dem laufenden gehalten zu werden. Auf Linux-Systemen, die mit Debian's Paketmanager aptitude ausgestattet sind, lässt sich dazu das folgende kleine Skript verwenden:

#!/bin/bash

/usr/bin/aptitude update > /dev/null 2>&1

lfile=$(/bin/mktemp /tmp/uck.XXXXXXXXXX)
/usr/bin/aptitude -s --purge-unused -q -y -Z safe-upgrade > $lfile 2>&1
/bin/cat $lfile | /usr/bin/mail -s "Update check report for `/bin/hostname -s`" your.name@your-domain.tld
rm $lfile

Wichtig: Auf jeden Fall den Schalter -s verwenden – zu entscheiden, welche Veränderungen tatsächlich am System vorgenommen werden sollen, ist immer noch Aufgabe des Admins.

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Sag mir, wo der Speicher ist…

Posted by Jesco Freund at Jan. 12, 2008 8:47 p.m.

… wo ist er geblieben? Genau vor dieser Frage stand ich heute morgen, als ich auf meinem Server über 4 von insgesamt 8 vorhandenen Gigabytes an Arbeitsspeicher vermisste – als Xen-Dom0 gebootet, waren auf einmal nur noch ca. 3,4 GiB vorhanden, genau wie bei einem „normalsterblichen“ 32-Bit-System. Installiert ist aber Debian Etch in der amd64-Variante, die sich eigentlich über so viel RAM freuen sollte. Erst hatte ich den Kernel im Verdacht, aber am Ende stellte sich Grub als Übeltäter heraus. Während bei normalen Kerneln auf die vom BIOS bereitgestellte e820 Memory Map zurückgegriffen wird, verlässt Xen sich auf die vom Bootloader übergebene Memory Map, und die stimmt bei der aktuell in Etch enthaltenen Version 0.97-27 eben nur für die ersten 32 Bit des Adressraumes. Bei Debian gibt es dazu auch einen entsprechenden Bugreport. Zwar wird dort auch geraten, sich nicht mehr mit dem Problem zu befassen, da ja bald Grub 2 kommen soll – das war aber irgendwann im Frühjahr, und wer Debian kennt, wird ein „bald“ schon richtig zu interpretieren wissen ;-)

Allerdings ist es kein Hexenwerk, hier Abhilfe zu schaffen. Grub muss nur etwas angepasst werden, dann liefert er auch für 64-Bit-Systeme eine korrekte e820 RAM Map. Was zu tun ist, wird im folgenden beschrieben:

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Debianisiert

Posted by Jesco Freund at Dec. 17, 2007 3:13 p.m.

Wie gestern schon angedeutet, habe ich mir mehr als nur die halbe Nacht damit um die Ohren geschlagen, noch verschiedene Linux-Distributionen zu testen. Fedora hat sich relativ fix selbst disqualifiziert – Hetzner bietet zwar die Installation von FC8 via VNC an, aber mehrfache unmotivierte Abbrüche durch Fehler beim erzeugen der Dateisysteme waren dann zu viel des Guten. Mit Gentoo habe ich noch einmal sehr viel Zeit zugebracht, aber die xen-sources wollten sich partout nicht booten lassen. Als letzte Option habe ich jetzt noch mal Debian 4.0 installiert (und auf Anhieb zum laufen bekommen). Die genaue Vorgehensweise habe ich im RootForum-Wiki dokumentiert.

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Gutsy auf dem Prüfstand

Posted by Jesco Freund at Nov. 18, 2007 7:02 p.m.

Um es vorweg zu sagen: ich bin kein großer Freund von Ubuntu. Das fröhlich-bunte Linux für alle war mir irgendwie schon immer suspekt. Vielleicht, weil es den Anspruch erhebt, auch für DAUs geeignet zu sein. Vielleicht aber auch, weil es auf Debian basiert (das ich ebenfalls nicht mag). Oder auch einfach nur, weil der Desktop nach der Standard-Installation so häßlich braun aussieht.

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Debian zu Gast bei Gentoo

Posted by Jesco Freund at Aug. 24, 2007 4:43 p.m.

Für einen Mitbewohner meines Webservers habe ich heute ein Debian-Userland hochgezogen. Auf dem Server läuft normalerweise ein gehärtetes Gentoo Linux, und die eingerichteten chroot-Jails werden normalerweise auch von einem Gentoo-Userland bevölkert. Netterweise haben die Portage-Maintainer irgendwie erahnt, dass ich eines Tages doch mal einem Debian-Userland ein Dach über'm Kopf verschaffen muss – aus welchem Grund sollten sie sonst debootstrap in den Portage Tree aufgenommen haben? Ganz hürdenlos ist die Installation von Debian unter einem Nicht-Debian-System allerdings nicht…

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