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ZSH für Faulpelze
Posted by Jesco Freund at March 6, 2010 9:27 a.m.
ZSH ist die beste Shell (neben bpython
), aber um von der Überlegenheit der ZSH überhaupt zu profitieren, muss man eine Menge anstrengender Konfigurationsarbeit leisten. Das geht (zumindest unter Arch Linux) auch einfacher:
sudo pacman -Sy zsh grml-zsh-config most vim
cat > ~/.zshrc << EOF
# nix drin
EOF
cat > ~/.zshrc.local << EOF
PAGER=most
EDITOR=vim
# und hier noch ein bisschen persönlicher Alias-Stuff
EOF
Das war's auch schon. Das Paket grml-zsh-config enthält eine 140kB große zshrc, die (fast) alle Anwendungsfälle abdeckt; sogar angepasste Prompts für mit Git oder Mercurial verwaltete Verzeichnisse sind integriert.
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Rohe Gewalt beim Shutdown
Posted by Jesco Freund at Sept. 29, 2009 8:24 p.m.
Und wieder was gelernt: bei FreeBSD ist reboot nicht dasselbe wie shutdown -r now (selbiges gilt für halt und shutdown -h now). Einer aufschlussreichen Diskussion auf der CURRENT-Mailinglist lässt sich entnehmen, dass reboot und halt einfach ein SIGTSTP an den Init-Prozess senden und dann alles killen (erst per SIGTERM, dann per SIGKILL), was nicht bei drei auf den Bäumen ist. shutdown hingegen sendet SIGINT, SIGUSR oder SIGUSR2 an den Init-Prozess, woraufhin dieser den korrekten Shutdown-Prozess (rc.shutdown) durchläuft , bevor er zu drastischen Maßnahmen wie SIGTERM oder SIGKILL greift (jedenfalls solange man shutdown nicht mit -o aufruft – dann ruft es seinerseits einfach reboot respektive halt auf).
Wer sich also des öfteren über kaputte MySQL-Datenbankdateien, korrupte LDAP-Datenbanken oder angeknackste Dateisysteme nach einem Neustart wundert, sollte sich für reboot und halt lieber einen Alias auf shutdown setzen – nur um auf Nummer Sicher zu gehen…
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Dumm, dümmer, … Admin!
Posted by Jesco Freund at Dec. 14, 2008 9:59 p.m.
Gemeint bin ich in dem Fall selbst. Ich habe heute etwas umfangreichere Upgrades auf meinem Server durchgeführt und dabei auch die Jail-Infrastruktur reorganisiert. Dazu habe ich von den Jail-individuellen Verzeichnissen (/usr/local, /var) Backups erstellt und diese nach erfolgter Umstellung zurückgespielt. Im Fall des Wiki-Jails muss ich das Zurückspielen irgendwie vergessen haben – und leider habe ich diese Pseudo-Backups zu voreilig entsorgt. Die Wiki-Inhalte selbst sind nicht betroffen, aber die Apache-Konfiguration und die statischen Theme-Dateien hat's dahingerafft. Letztlich nichts, das sich nicht wieder herstellen ließe – aber ich lasse an der Stelle mal lieber offen, bis wann ich dazu komme, das auch zu tun. So lange bleibt das Wiki eben erst mal offline… ![]()
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