Artikel mit Tag opensolaris
Mittwoch, 3. Juni 2009
Hello Sunshine!
Letzte Nacht habe ich das Upgrade von Opensolaris 2008.11 auf 2009.06 durchlaufen lassen (offenbar haben das viele getan, die Download-Raten waren grottig
). Auch wenn die meisten Änderungen eher auf den Datacenter-Betrieb zielen (Unterstützung für Sparc, Virtualisierung, COMSTAR), gibt es auch für den Desktop-Betrieb einige Verbesserungen und Neuerungen.
Neu sind z. B. OpenOffice.org in Version 3.1.0 (alt: 3.0) und Firefox 3.1b (alt 3.0 – ob eine Beta-Version von Firefox allerdings wirklich eine Verbesserung darstellt, sei mal dahingestellt…). Nicht neu hingegen sind Gnome (2.24) und Netbeans (für ersteres wurden allerdings einige Patches eingespielt, und letzteres war mit Version 6.5 bereits in Opensolaris 2008.11 auf dem neusten Stand). Unter der Haube wurde wohl bei Compiz und/oder den Nvidia-Treibern nachgebessert – bei einem Kurztest heute morgen fiel jedenfalls angenehm auf, dass sich Fenster bei eingeschaltetem Compiz jetzt ohne Ruckelei und Lüftergeheule skalieren und verschieben lassen.
Auch am Kernel und bei der Diensteverwaltung scheint sich etwas getan zu haben; jedenfalls dauert der Bootvorgang nicht mehr so lange wie bei der Vorgängerversion, und die Dauer beim Herunterfahren hat sich gefühlt um Faktor 10 verkürzt. Mehr Änderungen konnte ich jetzt in der Kürze der Zeit nicht entdecken. Erfreulich für mich: einige Dinge, die mich bislang geärgert haben, scheinen nun der Vergangenheit anzugehören. Ob sich jetzt im Betrieb dafür neue Macken zeigen, werde ich wohl in den nächsten Tagen herausfinden…
Freitag, 13. Februar 2009
Verspäteter Sonnenaufgang
OpenSolaris 2008.11 ist ja schon vor einer ganzen Weile erschienen; allerdings war ich bis jetzt nicht dazu gekommen, es mal zu installieren und anzutesten. Heute habe ich das „Projekt“ in Angriff genommen und OpenSolaris in der aktuellen Version auf meinem Notebook (Cyber-System SX17 Evolution) installiert (hier hatte ich auch schon die Vorgängerversion 2008.05 ausprobiert). Kurz zusammengefasst: Am Ablauf der Installation hat sich so gut wie nichts geändert; bis auf die Erstellung einer Solaris-Partition (Typ 0xbf oder 0×82) wird alles von der Automagie des Installers erledigt.
Erfreulich auch der Blick ins Device Driver Utility: Alle verbauten Komponenten werden jetzt erkannt und bekommen einen Treiber zugewiesen (auch mein Intel WiFi 5300 „Shirley Peak“ und die Webcam). Die Probleme, die in 2008.05 mit dem rge-Treiber bestanden, scheinen ausgeräumt. Ebenfalls erfreulich: Der Umfang an verfügbaren Paketen im OpenSolaris-Repository ist beträchtlich gewachsen; auch an Aktualität haben die meisten Pakete merklich zugelegt.
Samstag, 6. September 2008
OpenSolaris vs. RealTek
Letzte Woche hatte ich bereits berichtet, dass OpenSolaris auf meinem neuen Notebook (Cyber System SX17) zwar läuft, aber noch Schwierigkeiten mit der Netzwerkkarte (RealTek 8169) hat. Zunächst hatte ich das auf meine geringe Erfahrung mit Solaris geschoben (bisher funktionierte DHCP einfach immer, selbst bei meiner Blade 2000). Der wahre Grund liegt allerdings in einem Bug im rge-Treiber. Es gibt allerdings einen einfachen Workaround:
cat >> /etc/system << "EOF"
set ip:dohwcksum = 0
EOF
Dadurch wird die hardware ckecksum offload Funktion der Netzwerkkarte deaktiviert und die Prüfsummenbildung auf die CPU verlagert. Zwar nicht wirklich hübsch, aber so funktioniert die Karte nach einem Reboot wenigstens klaglos mit nwam, und einen Fix wird es sicherlich auch geben (das selbe Problem bestand bei Broadcom-Karten, die den bge-Treiber verwenden. Hier wurde der Treiber bereits gefixt).
Samstag, 30. August 2008
Auf Abwegen
Neben Ubuntu 8.04 und Windows XP (hey, Sacred und C&C Generals laufen da einfach besser als unter Linux
) läuft seit heute auch noch OpenSolaris 2008.05 mit auf dem Notebook. Irgendwie muckt da aber die Netzwerk-Konfiguration noch (die Realtek-Karte wird zwar als rge0 korrekt erkannt, verweigert aber die Zusammenarbeit mit DHCP. Auch mit statischer Konfiguration will sie noch nicht so, wie ich will. Auch die Soundkarte (Intel HDA 82801I) muss erst noch zur Zusammenarbeit überredet werden. Aber irgendwas muss ja schließlich auch noch für morgen zu tun bleiben.


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