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Website, Quo Vadis?

Posted by Jesco Freund at Sept. 17, 2011 12:01 a.m.

Vor etwas über einem Jahr ging das erste Posting mit der selbst gebauten Software auf Django-Basis online. Einiges hat sich bewährt (z. B. reStructuredText als Eingabeformat für Inhalte), anderes eher nicht (z. B. mehrsprachige Einträge – nutze ich so gut wie nicht, daher hätte ich mir die damit einhergehende Komplexität auch sparen können).

Nun ist auf jeden Fall eine Renovierung fällig. Django hat sich weiter entwickelt, und bis auf kleine Bugfixes habe ich mein Backend nie an die Neuerungen in Django angepasst. Die Kommentarfunktion musste zwischenzeitlich deaktiviert werden, weil ich keine adäquaten Spamschutzmaßnahmen vorgesehen hatte, und die Templates schreien ebenfalls nach Aufmerksamkeit. Auch im Hintergrund ist einiges zu tun: der selbstgestrickte Feedgenerator ist auf Dauer keine optimale Lösung, und die Hacks rund um den RST-Renderer sind ebenfalls dazu angetan, mir einiges Unbehagen zu verursachen. Und nicht zuletzt ist da noch der Ärger mit Redmine, der nach einer Lösung verlangt.

Doch wie soll es weitergehen? An der bestehenden Software weiterflicken, oder zumindest einzelne Teile herausreißen und neu schreiben? RST würde ich gerne weiter beibehalten, aber Textile und Markdown wären eine nette Ergänzung. Ansich ließe sich das problemlos in die bestehende Software integrieren, allerdings spukt mir in letzter Zeit auch eine andere Idee im Kopf herum.

Ausgehend von der Erkenntnis, dass relationale Datenbanken nicht der ideale Speicherort für größere Textdokumente sind, liebäugele ich mit der Idee, die Inhalte der Website einfach als Textdateien in einem SCM wie etwa Git abzulegen. Daraus ergeben sich jedoch neue Fragen und Herausforderungen, etwa wie in so einem Fall Tags realisiert werden können, oder wie genau die Erzeugung von HTML erfolgt – statisch über Hooks beim committen, oder dynamisch bei der Seitenauslieferung? Wie dynamisch muss die Website dabei überhaupt noch sein – und kann dann auf ein Framework wie Django verzichtet werden? Wie steht es dann um andere Bestandteile der Website – existierende und künftig geplante?

Wie man sieht, sind derzeit viele Fragen offen. Vielleicht finden sich im Laufe der nächsten Wochen einige Antworten, vielleicht ergeht es mir am Ende auch wie Kris, der vor einiger Zeit ebenfalls über seinen „Blog-Stack“ nachdachte (Link 1, Link 2) – und am Ende doch alles beim Alten ließ.

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