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Redmine ist kaputt

Posted by Jesco Freund at Sept. 14, 2011 8:45 p.m.

Schienen scheinen ein gefährlicher Ort zu sein, um darauf herumzusitzen. So oder so ähnlich sah es wohl auch der Ports-Maintainer für diverse rubygem-Ports (unter FreeBSD), der kurzerhand diverse Versionsupgrades eingespielt hatte – jedoch ohne vorher zu testen, ob die bestehenden RoR-Applikationsports (wie etwa der Redmine-Port) mit den geänderten Versionen klar kommen.

Ergebnis: Kein Eintrag in UPDATING, der auf die drohende Gefahr hinwies, und Redmine mehrere Tage später als BROKEN getagged – da war's aber schon zu spät. Mein Redmine-Jail ist perdu, und auch die Backups nutzen nichts – die Daten und Konfigurationseinstellungen sind ja nicht futsch, sondern die Software selbst. Meine Projekt-Unterseite ist daher bis auf weiteres nicht erreichbar.

OK, das ist kein Beinbruch, damit kann ich leben. Allerdings habe ich auf meinem Server weitere Redmine-Instanzen, darunter RootUtils, die Entwicklungsplattform der RootForum-Community. Zwar habe ich dort das mörderische Upgrade schön bleiben lassen, so dass diese Instanzen weiterhin erst mal funktionieren, aber auf Dauer ist das keine Lösung, da die jetzt installierten alten Versionen über die Ports-Sammlung nicht mehr gepflegt werden. Über kurz oder lang muss also eine andere Lösung her, wobei ich nur ungern die Ports umgehen und Software manuell einspielen möchte – das wäre in Sachen Wartbarkeit eine herbe Einbuße.

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