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Beasty, jEdit, Hex und Heap

Posted by Jesco Freund at June 27, 2009 9:58 a.m.

Seitdem ich KDE den Laufpass gegeben habe, setze ich wieder verstärkt jEdit als Kate-Ersatz ein. Dabei geht es mir nicht so sehr um die Editor-Komponente (dafür habe ich schließlich vim ;-) ), sondern um die vielen mehr oder minder nützlichen Plugins. Eines davon ist „Hex“ von André Kaplan und Matthieu Casanova – damit kann man aus dem File Manager Plugin heraus direkt Dateien als Hexdump ausgeben lassen. Nützlich, wenn man mal Dateien im Binär-Format analysieren möchte oder muss.

Eben wollte ich mir einige MP3-Dateien anschauen, um herauszufinden, warum die darin enthaltenen ID3-Tags nicht korrekt erkannt wurden. Hex wollte mir den Gefallen aber nicht tun und verweigerte den Dienst. Ursache: Der Heap-Speicher war zu klein. Das ist bei Java-Programmen ansich kein ungewöhnliches Problem; lustig in diesem Fall ist jedoch, dass es offensichtlich vom FreeBSD-Port selbst verursacht wurde. Dieser stellt nämlich ein Wrapper-Skript zum starten von jEdit bereit, in dem jedoch eine Heap Size von 32 MB fest verdrahtet ist. Also mit dem anderen Editor flugs auf das Wrapper-Skript losgegangen, und schon kann jEdit auch mit richtig großen Buffers arbeiten :-)

#!/bin/sh
# $FreeBSD: ports/editors/jedit-devel/files/jedit.sh.in,v 1.1 2005/02/21 23:28:42 hq Exp $

# Java heap size, in megabytes
JAVA_HEAP_SIZE=256               # hier stehen im Original-Skript jaemmerliche 32 (MB)

JAVA_VERSION="1.4+" "/usr/local/bin/java" -mx${JAVA_HEAP_SIZE}m ${JEDIT} -jar "/usr/local/share/java/jedit/jedit.jar" "$@"

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