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Monster-Upgrade

Posted by Jesco Freund at Feb. 12, 2009 6:36 p.m.

In den FreeBSD-Ports hat sich eine Menge getan. KDE 4.2 ist da, Xorg ist auf Version 7.4 geklettert – von den vielen kleineren Ports mit Neuerungen mal ganz zu schweigen. Da ich das Upgrade auf KDE 4.1.4 ausgelassen hatte, war die Liste der zu erneuernden Ports entsprechend lang. Also habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt, auch endlich den vermurksten Mix aus GTK-, QT3- und QT4-abhängigen Anwendungen auszumisten. Also alle installierten Ports gelöscht, /usr/local sowie /var/db/ports und /var/db/pkg geputzt. Die anschließende Neuinstallation von X und KDE 4.2 (plus vim, most und was man halt so braucht) hat etwa 18 Stunden Kompilierzeit gefressen, mir im Gegenzug aber ein hübsch sauberes und ordentliches System beschert.

Ob es an KDE 4.2 oder am neuen X-Server liegt, vermag ich nicht zu sagen – aber seit dem Upgrade läuft die KDE-Oberfläche richtig flüssig; auch diverse Desktop-Effekte (Transparenz, animierte Arbeitsflächenumschaltung, etc), die unter KDE 4.1 den Rechner noch in die Knie gezwungen haben, laufen jetzt richtig flüssig, ohne Ruckelei und ohne die CPU allzu sehr zu belasten. Ein Upgrade lohnt also schon allein aus Performance-Gründen, auch wenn einige andere Dinge noch nicht so 100%ig rund sind: Mit Umlauten in Fenstertiteln oder Menüs kann KDE nicht so recht umgehen (trotz korrekt gesetzter Locale), KDM ignoriert Locale-Vorgaben sogar ganz. Insgesamt gefällt mir Version 4.2 aber deutlich besser als noch die Vorgänger-Version.

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Comments

Klingt nicht schlecht, ich werd's mir am Wochenende auch mal anschauen.

Christian Rhomberg on Feb. 13, 2009 09:33 CET